Vor kurzem frug ein 11jähriges Mädchen seine Mutter, ob es sich in Facebook anmelden dürfe. Diese horchte erschrocken auf und antwortete, ohne zu zögern mit Nein.
Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, sich gemeinsam mit dem Kind Gedanken über das Internet und seine Gefahren zu machen.

Viele Kinder verbringen immer mehr Zeit vorm Bildschirm. Sie klicken sich durch Spieleseiten, Chatrooms, soziale Netzwerke, folgen unbewußt, von windigen Werbemachern gelegten Spuren.
Um ein Angebot zu nutzen, und sei es nur ein Online-Spiel zu spielen, müssen sich die Kinder unter Angabe sensibler persönlicher Daten registrieren. Aber was passiert mit diesen Daten eigentlich? Sind sie wirklich sicher? Oder werden sie zu Werbezwecken weiter gegeben? Die größte Gefahr besteht für Kinder in den unzähligen Netzwerken, angefangen von Schülernetzen bis hin zu globalen Portalen wie Facebook oder Twitter. Jedes Foto, jeder niedergeschriebene Gedanke, einfach alles! ist für jedermann sichtbar. Mobbing im Internet ist da nicht selten. Auch das Surfen ist nicht ungefährlich. Angefangen von Inhalten mit Gewaltpotential, Pornografie, Rassismus, um nur einige zu nennen.

Damit Sie wissen, was Ihr Kind im Netz tut, ist es am wichtigsten, es über Gefahren und Folgen ruhig und sachlich aufzuklären. Stimmen Sie sich mit ihm ab, wo es sich anmelden darf und tun dies gemeinsam.
Eine weitere Möglichkeit, ist die Darstellung bestimmter Inhalte auf dem Computer des Kindes durch den Browser zu unterbinden. Detaillierte Einstellungen lassen sich auf jedem Betriebsystem machen.